Mein erstes Kill Team Spiel

Mein Fernkämpfer hinter der Deckung mit dem Tyraniden im Ziel

Am 27.08.2025 war es soweit! Ich trat innerhalb eines Kill-Team-Demo-Spiels mit meinen Goremongers gegen die Ravengers an! Gespielt wurde in der Markthalle in Ilsfeld bei der Würfelhorde Unterland. Mein Gegner und Lehrmeister war Patrick. Er spielte die Ravengers (Tyraniden).

Vorbereitungen vor dem Spieltag

Ich habe ja nun zwischenzeitlich fast ein Jahr „40k“-Erfahrung hinter mir. Leider bringt mir das bei Kill Team nicht wirklich etwas, also zumindest was die Grundregeln betrifft. Klar, so generelle Tabletop-Sachen schon, aber Kill Team ist regeltechnisch wirklich ein anderes Spiel und nicht nur „40k in klein“!

Als Vorbereitung hieß es jetzt erstmal die ganzen Grundregeln zu studieren (so viele sind das gar nicht, aber die Details, ne?), sowie die Regeln, Fähigkeiten und Sonderaktionen meines Teams: Die Goremongers.

Grundsätzlich hätte ich auch ein Team von Patrick ausgeliehen bekommen, aber ich wollte da schon mein eigenes Team haben. Die acht „Operatives“ waren recht schnell zusammengebaut und dank Speedpaints auch schnell bemalt. Ich habe die Modelle mit der Spraydose komplett schwarz grundiert, dann mit Grau im 45°-Winkel die ersten Kontraste erzeugt, sowie final mit Weiß von oben die restlichen Highlights gesetzt. Als Speedpaints habe ich eine Mischung aus Army Painter Speedpaints 2.0 und Citadel Contrast verwendet. Ergebnis ist echt okay!

Spielfeldaufbau

Ich war erstmal erstaunt, wie „klein“ die Map wirkte, als ich an den von Patrick vorbereiteten Tisch kam… 30 * 22 Zoll… Joa… ist halt was anderes als die regulären 60*44-Zoll-Maps von 40k, die ich sonst gewöhnt bin ^^

Was mir nebst der Spielfeldgröße aufgefallen ist, war, dass die Geländeteile schon echt dicht platziert waren. Klar, ist bei einem taktischen Spiel wie Kill Team auch wichtig, aber ist mir dennoch als solches so aufgefallen.

Mein erstes Kill Team Spiel: Aufstellung vor Spielstart
Gleich kanns losgehen!

Die Operatives werden aufgerundet in 3er-Blöcken abwechselnd aufgestellt innerhalb der eigenen Dropzone. Im Bild oben bezog ich die untere Kante, wo meine Goremongers schön hinter der Deckung standen. Ja. Mehr oder weniger, wie sich nachher herausstellte 😀

Aufstellungsdetail 2 meiner Goremongers in der Dropzone
V.l.n.r.: Inciter, Bloodtaker und der Anführer, der Blood Herald
Aufstellung meiner Goremongers in der Dropzone

Und hier im Bild zu sehen der erste Aufstellungsfehler, was ich aber nicht wusste und Patrick mich bewusst hat reinlaufen lassen. Zum lernen. Was auch völlig okay war! Meine Dudes standen hier im Bild hinter einer leichten Deckung, was grundsätzlich nicht verkehrt ist, aber er hat den einen Tyraniden, der schießen kann, auf einem „Vantage-Terrain“ (erhöhte Ebene) gegenüber aufgestellt, sodass.. ich sage mal… die leichte Deckung ignoriert wird 😀 Und… hätte er seine Blast-Waffe abgefeuert wären vermutlich direkt in Turn 1 alle drei Modelle über’n Jordan gegangen – aber da war zumindest fair! Danke nochmal 😀

Das Spiel selbst

Da es ja ein Demo-Spiel war, haben wir bewusst auf Tac Ops und Equipment verzichtet. Es gab nur die Kill Op und die Crit Op. War dennoch viel, aber nicht zu viel, für’s erste Mal 😉

Ich kann jetzt nicht mehr jedes Detail jeder einzelnen Runde aus dem Gedächtnisprotokoll aufschreiben, aber nach zwei von vier Runden haben wir aus Zeitgründen aufgehört… War schon spät. Wir haben auch viel geredet, Patrick hat mir viel erklärt… da ging dann schon mehr Zeit drauf als gedacht 😀

Mein Goremonger Aspirant hält erfolgreich das Objective
Mein Aspirant hält das Objective

Grundsätzlich kann ich aber sagen, dass ich zumindest ein Modell von ihm rausgeholt habe und ein weiteres auf unter 50% seiner Lebenspunkte gebracht habe. Er hat bei mir drei von acht Modellen rausgeholt. Was die Punkte angeht, habe ich mit 2 zu 5 verloren.

Mein Fernkämpfer hinter der Deckung mit dem Tyraniden im Ziel
Mein Inciter hinter einer Deckung mit Sichtlinie auf den Gegner

Fairerweise muss ich sagen, dass ich schon blöd aus der Wäsche geschaut hatte, als Patrick mir sagte, dass seine Tyraniden im Schnitt 20 Lebenspunkte habe. Zum Vergleich: Meine Goremongers haben im Schnitt 10 Lebenspunkte. Ja okay, dafür hatte ich auch acht Modelle und er „nur“ 5 Modelle. Dennoch waren die Ravengers schon eine harte Nuss 😉

Da plant der Goremonger doch einen Hinterhalt auf den Tyraniden
Auch wenn die Goremongers DIE Nahkämpfer schlecht hin sind, so habe ich dennoch den Tyraniden raus“geschossen“ 😉

Er meinte, dass ich mich gar nicht so schlecht angestellt hatte für’s erste Spiel Kill Team. Klar, der Aufstellungs-faux-pas… gut, das mache ich nicht nochmal 😉 Und wenn wir noch weiter gespielt hätten, meinte er, dass es dann bzgl. Punkte holen für ihn deutlich schwieriger geworden wäre, da ich einfach noch mehr Modelle „Operatives“ auf dem Feld gehabt hätte. Hätte, hätte, Fahrradkette. Gut, verloren ist verloren und ich habe viel gelernt und hatte eine Menge Spaß!

Die Location

Gespielt wurde in der Markthalle in Ilsfeld. Da der reguläre Betrieb um 19 Uhr geendet hat, startete ab 19 Uhr die Würfelhorde Unterland.

Gespielt wurde primär Kill Team, aber auch hier und da andere Systeme. Ein mir unbekanntes Tabletop (hab den Name vergessen, sorry!), sowie zwei, die ein TCG gespielt hatten.

Würfelhorde Unterland in der Markthalle Ilsfeld
Der Spielbereich in der Markthalle Ilsfeld

Essen konnte vorbestellt werden – sah echt lecker aus – und Getränke konnte man an der Theke des Restaurants holen, was noch extra während dem Spielbetrieb offen hatte! Coole Sache!

Vorläufiges Fazit zu Kill Team

Wow! Ich bin wirklich sehr begeistert! Taktisch auf gefühlt höchstem Niveau! Viele Details und damit auch viele Möglichkeiten je Aktivierung!

Im Vergleich mal grob zum regulären 40k: Das Listbuilding entfällt nahezu komplett. Die Spiele sind kürzer und es ist deutlich mehr taktischer. Auch mag ich den „CQB“-Style des Spiel!

Bin jetzt auf jeden Fall ins rabbit hole gefallen und habe Lust auf mehr! Ich könnte jetzt auch sagen, dass ich Blut geleckt habe – Blood for the Bloodgod, ne? 😀

Fazit zu Würfelhorde Unterland & Markthalle Ilsfeld

Super nette Leute! Ich wurde von jedem direkt freundlich begrüßt! Auch war jeder hilfsbereit und antwortete auf jede Frage, die ich gestellt hatte!

Die Markthalle ist auch wirklich super! Alles sauber, das Essen sah lecker aus und ein riesen Dank an den Betreiber, dass er uns Tabletoppern ermöglicht da zu spielen!

Vorläufiger Vergleich Kill Team vs. OPR GF:Firefight

Grundsätzlich war ich ja auf der Suche nach einem Skirmisher, als kurzweiligen Ersatz für die großen Runden 40k. Als erstes kam mir da OnePageRules Grimdark Future Firefight über den Weg…

Zwischenzeitlich habe ich grob zehn Spiele „GFF“ gespielt, teils mit Miniaturen in real, teils online. Somit kann ich schon sagen, dass ich einen Eindruck erhalten habe. Ich würde sagen, dass GFF eigentlich nur das reguläre Grimdark Future in klein ist. Klar, das Wound-/Morale-System ist anders, aber dennoch fühlt es sich nur wie eine kleine Kopie vom „Großen“ an. Und ja, man kann GFF noch mit den Advanced Rules pushen, dass man mehr rausholen kann, aber dennoch sind GF und GFF zu ähnlich meiner Meinung nach. Würde ich den Vergleich zu Warhammer 40k ziehen, dann ist GF das reguläre 40k und GFF ist eher wie Combat Patrol zu sehen.

Kill Team punktet hier auf vollen Linie! Die Regeln sind komplett anders, teils einfach als 40k, aber auch detaillierter als 40k. Gerade was die ganze Faction-Rules und Abilities der einzelen Operatives angeht. Auch wie die Operatives aktiviert werden, ob conceal oder engaged, das entscheidet so viel, bzw. kann echt viel entscheiden.

Klarer Sieger: Kill Team. Bis jetzt. Ich muss natürlich noch paar Spiele Kil Team spielen, um noch das noch konkreter entscheiden zu können. Es folgt dann auch noch ein richtiger Vergleich.

Links

(unbezahlte Werbung, da Firmennamen-Nennung)

Würfelhorde Unterland: @wuerfelhorde_unterland (ext. Link; Instagram)

Markthalle Ilsfeld: @markthalle_ilsfeld (ext. Link; Instagram)

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